Das Jahr geht zu Ende…

… und das heißt für die Meisten: zurückblicken auf das vergangene Jahr. Wir haben den 24. Dezember 2011 und auch ich möchte einen Moment inne halten und auf das vergangene, für mich sehr aufregende Jahr zurückblicken.

Ein Jahr in dem ich viele neue, interessante Bekanntschaften machen durfte, ein Jahr in dem ich viel neues gelernt und erkannt habe, ein Jahr das für mich ausschlaggebend war einige tiefgreifende Entscheidungen zu treffen. Da wäre für‘s Erste natürlich der Entschluss meinen „sicheren“ Job aufzugeben und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Ein großer Schritt, der nun das kommende Jahr zu einem der bisher spannendsten und aufregendsten machen wird. Viele neue Ideen und Projekte stehen auf meinem Plan für das nächste Jahr und ich freue mich wahnsinnig auf die Herausforderungen, die diese mit sich bringen werden.

Ein besonders musikalisches Jahr liegt hinter mir: viele unglaubliche Auftritte mit Krainerwind, der Stürmischen Böhmischen, Studiosessions mit tollen Musikern und zugleich Freunden und vieles mehr durfte ich erleben. Reisen nach Südtirol, in die Schweiz oder Deutschland waren neue Erfahrungen, genauso wie erste Engagements als Live-Tontechniker für verschiedenste Gruppen. Viele Highlights waren dabei, von denen ich nun auf einige zurückblicken will.

Im April war ich gemeinsam mit meinen Kollegen von Krainerwind zum ersten Mal auf der Musikmesse in Frankfurt, was ich nur jedem Musikbegeisterten ausdrücklich empfehlen kann. Eine solche Vielfalt an Musik, Instrumenten, Technik und allem Anderem rund um Musik und Musikperformance findet man selten. Besonders die Bühnentechnik-Show von PRG war einfach unglaublich.

Der Sommer war voll mit vielen unglaublichen Auftritten wie z.B. dem Nachwuchs-Oberkrainer-Wettbewerb in Bernau am Chiemsee, wo wir mit Krainerwind den wunderbaren 3. Platz belegten, oder unserer ersten Fahrt nach Südtirol, wo wir im Gasthof Pichler in Schenna aufspielten. Ende Juni ging es für eine ganze Woche in der Bierhalle Wolf in Zürich.

Auch mit der Stürmischen Böhmischen gab es einige Highlights, wie z.B. den Auftritt bei der Landesmarschwertung in Uttendorf (bei der ich leider selbst nicht mitspielte, weil gleichzeitig ein Auftritt mit Krainerwind in Bruck war) oder die Events am Mosott, beim Septembermarkt in Bischofshofen oder unserem ersten „Auslands“gastspiel in Straubing/Bayern für das Hofbräuhaus Traunstein. Einen Zusammenschnitt des Auftritts in Uttendorf gibt es übrigens auf meinem Kanal auf YouTube:

Ein Höhepunkt der etwas anderen Art war die „grand fusion“ (wie wir sie nannten) der Salzburger Jazz-Band the merry poppins und Krainerwind bei „Volksmusik meets Jazz“ in Leogang. Es war ein unglaubliches und hoffentlich nicht einmaliges Ereignis!

Mit diesem Rückblick verabschiede ich mich für‘s Erste im Jahr 2011 und genieße die Feiertage. Ich wünsche allen Freunden, Bloglesern, Geschäftspartnern, Kunden, Kollegen und allen anderen die das hier lesen, eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, glückliches neues Jahr 2012!

Euer Stefan

Mac OS X Lion: Erster Eindruck

Gerade mal ein paar Stunden veröffentlicht, ist mein MacBook bereits auf die neue Mac OS X Lion umgestellt. Voller Spannung wurde der Löwe erwartet und heute, am 20. Juli 2011 um 14.30 Uhr, wurde er freigelassen.

Die Installation

Das (glaube ich) erste Betriebssystem, das per Download ausgeliefert wird, wurde bei mir in ca. 30 Minuten heruntergeladen und war dann installationsbereit. Ein paar Klicks und nach 1 Minute Vorbereitungszeit wurde das MacBook neu gestartet. Nun folgte die Installation, welche wieder knapp 30 Minuten in Anspruch nahm (ich muss mir jetzt endlich einen Mac mit SSD zulegen…). Ein weiterer Neustart und Lion war bereit.

Erster Eindruck

Gut, ein paar Icons sind im Dock dazugekommen: Zum einen Launchpad, zum anderen Mission Control. Gleich die erste wesentliche Änderung im Handling fällt durch ein kleines Pop-Up auf: Das Scrollen wurde umgedreht. Soll heißen, das Scrollen folgt der natürlichen Handbewegung auf dem Trackpad, worauf mich Mac OS X gleich zu Beginn hinweist. Das “natürliche Scrollen”, wie Apple es nennt ist sehr gewöhnungsbedürftig, kann aber in den Systemeinstellungen schnell wieder auf die gewohnte Richtung umgestellt werden (Systemeinstellungen -> Trackpad bzw. Maus).

Misson Control

Die wesentlichste und für mich auf den ersten Blick sehr praktische neue Funktion ist Mission Control. Es fasst das frühere Exposé, Spaces und die neuen Vollbild-Apps in eine zentrale Steuereinheit. Entweder mit zwei Fingern auf der Magic Mouse doppeltippen oder mit drei Fingern auf dem Trackpad nach oben wischen und man hat eine sehr schöne Übersicht über alle laufenden Programme und Fenster. Gerade für hoffnungslose Multi-Tasker wie mich ein Traum. Alternativ kann man natürlich auch im Dock auf das Mission Control Icon klicken.

Launchpad

Das Launchpad ist eine im iPad/iOS-Stil gehaltene Oberfläche, die alle auf dem Mac verfügbaren Programme als Symbole anzeigt. Des Weiteren können diese wie am iPad/iPhone in Ordner zusammengefasst werden. Ich persönlich kann mit dieser Oberfläche im ertsen Moment nicht viel anfangen, da ich meine meist genutzten Programme sowieso im Dock habe und alle anderen über einen Ordner an der rechten Seite des Docks ansteuere. Vielleicht kann ich mich ja doch noch irgendwann für das Launchpad erwärmen, weil das Aufrufen durch das Trackpad (alle Finger zusammenziehen) recht amüsant ist. ;-)

Mail

Mail ist wohl eines der meist genutzten Programme auf meinem Mac und ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Hier muss ich schnell und produktiv arbeiten können und will nicht ewig nach den gewünschten Funktionen suchen müssen bis ich sie in der neuen Version wieder finde. Das neue Design gefällt mir im Grunde sehr gut, denn endlich wird von Apple nativ das umgesetzt, was ich seit Jahren durch das Letterbox-Plugin manuell erwirken musste: eine dreispaltige Ansicht, die den Platz der heute üblichen Widescreen-Monitore besser ausnützt.

Die Ansicht von Konversationen (zusammenhängende Mails vom gleichen Absender) wurde besser gelöst, als ich es erwartet hätte: in der letzten Mail-Version sah das noch sehr unübersichtlich aus (und wurde deshalb von mir meistens deaktiviert), nun wirkt es aufgeräumt und verständlich.

Zwischenfazit

Nach ca. 1 1/2 Lion das erste (vorsichtige) Zwischenfazit: Das “fortschrittlichste Computer-Betriebssystem” (Zitat Apple-Website) sieht übersichtlich aus, die neuen Funktionen sind meiner Meinung nach kein unnützer Schnickschnack (wie das leider bei Fenster-Betriebssystemen oft genug der Fall war). Mal sehen was sie in der täglichen Praxis hergeben und wirklich für einen (kleinen) Produktivitätsschub sorgen.

Weniger Arbeiten? Viel weniger Arbeiten?

Zum Start in die neue Arbeitswoche melde ich mich mit einer ehrlichen Buchempfehlung (auch als Hörbuch erhältlich).

Kurz zu meiner “Entdeckung” dieses Buches: Ende letzten Jahres gab mir mein Chef ein Hörbuch mit dem Titel “Die 4-Stunden-Woche – Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben” vom US-Amerikaner Timothy Ferriss in die Hand. Interessiert durch diesen plakativen Titel hörte ich in die 4 CDs rein und war von Anfang an begeistert, so dass ich mir gleich darauf die gebundene Version des Buches bestellte.

In seinem Buch behandelt Tim Ferriss die Frage, ob es wirklich notwendig ist 5 Tage in der Woche von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten und worin der Sinn dieses “alltäglichen” Lebens liegt. Er selbst hat das Konzept auf eigene Faust auf den Kopf gestellt und beeindruckende Ergebnisse erzielt. Von einer 80-Stunden-Woche (Tim vertrieb mit einer eigenen Firma Nahrungsergänzungsmittel) kam er auf eine 4-Stunden-Woche und schaffte es dabei sogar mehr zu verdienen.

Dieses Wissen gibt er in diesem Buch preis und liefert konkrete und beeindruckende Methoden und Anleitungen, seine eigene Produktivität um ein vielfaches zu steigern, effektiver zu Arbeiten, unwichtige Dinge zu delegieren oder outsourcen und vieles mehr.

Ich persönlich habe aus diesem Buch wahnsinnig viel gelernt und kann wirklich sagen, dass es meine Arbeitshaltung komplett verändert hat. Ich konnte meine Produktivität um ein Vielfaches steigern und möchte Euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist nicht nur für Angestellte oder Selbstständige interessant, meiner Meinung nach können auch Studenten oder Schüler vieles daraus lernen (besonders was Produktivität und konzentriertes und fokussiertes Arbeiten bzw. Lernen betrifft).

Wem das Lesen zu langweilig ist, der kann sich auch die Hörbuchversion zulegen – genial gesprochen von Dietmar Wunder (u.a. die deutsche Synchronstimme von Adam Sandler und Daniel Craig als James Bond).

Hier der Link zu Amazon:
Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Arbeitswoche. ;)
Euer Stefan